Gastbeitrag von „Ich bin deine Mutter“

Gastbeitrag von „Ich bin deine Mutter“

Bildquelle: Marie Lewandowski

Lifehack: Wie du durch einen trainierten Beckenboden besseren Sex hast und weniger Pipi verlierst

 

Ich hab’s ja gerade echt gut mit dem Untenrum. Zuletzt habe ich nämlich über die Periode geschrieben. Und wo wir gerade schon beim Thema Uterus sind kann man ja auch gleich mal den Beckenboden durchleuchten. Beckenboden? Wann noch mal habe ich mich damit überhaupt je befasst? Ach ja:

Ich kann mich noch sehr gut an den Moment im Geburtsvorbereitungskurs erinnern als die Hebamme meinte, dass wir mit unserem Beckenboden Fahrstuhl fahren können sollten. Wie bitte? Der Beckenboden soll Fahrstuhl fahren?

Vom 1. in den 7. Stock

Die Hebamme erzählte uns, dass der Beckenboden auf sieben Etagen beim Hoch- und auch beim Herunterfahren Halt machen können sollte. Das wäre der perfekt trainierte Beckenboden. Ich war ziemlich stolz, weil ich mit fünf Etagen absolut kein Problem hatte. Drei, vier Mal Übungen zum An- und Entspannen des Beckenbodens gemacht. Und dann: vergessen. Bla bla, Beckenboden. Vorher nie wirklich mit befasst, wieso denn dann jetzt?

Beckenboden meets Baby

Als es dem Ende der Schwangerschaft zuging habe ich mich doch noch intensiver mit dem Körper befasst und wie genau so eine Entbindung denn ablaufen würde. Und mit dem Ablauf meine ich nicht das, was ich da mit der Hebamme rocke, sondern das, was mein Körper mit dem Baby rockt. Das mit den Wehen und dem Pressen und so. Genau dabei wird der Beckenboden nämlich enorm gedehnt. Wusstest du, dass der Beckenboden Gebärmutter, Plazenta, Fruchtwasser und Kind bis zum Zeitpunkt der Entbindung trägt? Klar, wenn ich darüber nachdenke, dann ergibt das ja nur Sinn. Aber irgendwie war mir das bisher nie so richtig bewusst.

Der After-Baby-Beckenboden

Ich war es während der Schwangerschaft schon gewohnt, dass ich mal hier und mal da unkontrolliert ein Tröpfchen Urin verliere. „Sind halt die Hormone, die alles weiten und weich machen. Nach der Schwangerschaft wird das schon wieder.“ Ja, so viel dazu, was ich mir so dachte.

Ich habe keinen Rückbildungskurs gemacht. Warum? Ich fand das irgendwie nicht ansprechend mit quengeligem Baby. Und ich habe mich sehr lange sehr unwohl gefühlt und war irgendwie nicht bereit für so einen Kurs. Und so verging die Zeit. Und ich spürte, dass mein Unwohlsein einfach nicht abnahm. Untenrum.

Und so sieht dann die Wahrheit aus

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