Urininkontinenz unter Kontrolle: Vier Mythen über Blasenschwäche

Urininkontinenz unter Kontrolle: Vier Mythen über Blasenschwäche

Mehr als 200 Millionen Menschen weltweit sind von Urininkontinenz betroffen. Ungewollter Urinverlust mindert die Lebensqualität der Betroffenen deutlich und kann sogar bis hin zum sozialen Rückzug führen. Aus Scham und auch aufgrund von Fehlinformationen wird der helfende Arztbesuch hinausgezögert. Wir entlarven die häufigsten Falschannahmen zum Thema Urininkontinenz.

  • Mythos: Verringerte Flüssigkeitsaufnahme reduziert die Inkontinenz.

    Wahrheit: Die Annahme, weniger Urin bedeutet weniger Urinverlust klingt logisch, ist aber falsch. Tatsächlich führt eine verringerte Flüssigkeitsaufnahme zu stärker konzentriertem Urin, der die Blase zusätzlich irritiert. Durch die dauerhaft geringe Füllmenge sinkt allmählich das Fassungsvermögen der Blase, was die Inkontinenz letztlich wieder verstärkt. Abgesehen davon braucht unser Körper Flüssigkeit zum Leben. Auch bei Inkontinenz sollten Betroffene daher auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

  • Mythos: Das Hinauszögern der Blasenentleerung stärkt den Beckenboden.

    Wahrheit: Von dieser Trainingsmethode ist abzuraten. Es besteht das Risiko, die Blase zu überdehnen. Passiert dies häufig, schlafft das Hohlorgan ab und das Risiko einer Blasenschwäche steigt. Auch der entgegengesetzte Fall – allzu häufiger Toilettengang – verschlimmert die Beschwerden, denn die Blase gewöhnt sich an die geringen Füllmengen und ihr Volumen sinkt.

  • Mythos: Urininkontinenz ist eine normale Alterserscheinung, die nicht zu verhindern ist.

    Wahrheit: Urininkontinenz kann jeden treffen – und jeder kann etwas dagegen tun. Der Beckenboden besteht aus Muskeln, Bändern, Gewebe und Nerven. Sie umspannen die Blase, den Uterus, die Vagina und das Rektum aktiv wie ein Spanntuch. Ist der Beckenboden geschwächt, lässt die Spannung nach und die Bereiche können nicht mehr so unterstützt werden, wie es vorgesehen ist. Mit aktivem Beckenbodentraining lässt sich diese Spannkraft erhalten – das Risiko, an Urininkontinenz zu erkranken, sinkt.

  • Mythos: Nur eine Operation beseitigt die Urininkontinenz.

    Wahrheit: Eine Operation ist eine Therapiemöglichkeit, die erst ergriffen werden sollte, wenn alle anderen nichtoperativen Methoden erfolglos ausgeschöpft worden sind. Aktives Beckenbodentraining ist eine bewährte Methode bei der am häufigsten auftretenden Form der Inkontinenz bei Frauen: der Belastungsinkontinenz. Durchgeführt mit den richtigen Geräten lindert und beseitigt das Training die Beschwerden ganz ohne Krankenhausaufenthalt.

Mit modernster Technologie gegen ein vermeidbares Übel

Sauberkeit hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Viele Betroffene ertragen daher ihre Erkrankung in stiller Scham. Doch es ist wichtig zu wissen, dass niemand Urininkontinenz als unvermeidbares Übel hinnehmen muss. Aktives Beckenbodentraining hilft dabei, einer Schwäche der Beckenbodenmuskulatur vorzubeugen oder diese zu beseitigen. Es gilt die Faustregel: je früher mit dem Training begonnen wird, desto besser. Mit Beckenbodentraining zu beginnen, bevor eine Harninkontinenz auftritt, senkt das Risiko einer Erkrankung. Es gilt aber auch: es ist nie zu spät, mit dem Training zu beginnen. Auch wer schon an Inkontinenz leidet, kann mit unseren innovativen Geräten schnell und nachweisbar Erfolge erzielen.

Unsere mit modernster Technologie ausgestatteten Beckenbodentrainer Elvie, kGoal und Candy unterstützen Dich sowohl bei vorbeugendem Training als auch bei Übungen, die bereits auftretende Symptome verbessern und ganz beseitigen können.

Hast Du Fragen? Schreib‘ eine Nachricht an info@meinBeckenboden.de!